Alles zum Thema Segeln im Jahr 2016

Der Samstag läutete den Herbst am See ein

Die Teilnehmer an der diesjährigen SBF Binnen Ausbildung genossen den herbstlichen Eindruck eines windfreien Sees, der seine -über den Somme gespeicherte -Wärme nun als Dunst wieder an die Umwelt zurückgab und ließen es sich nicht nehmen, den Steg -der den Sommer über gute Dienste geleistet hatte- gemeinsam abzubauen.

Anschließend feierten wir gemeinsam den erfolgreichen Abschluß bei Julia im St. Leoner Löwen bei etwas Wein und ein paar leckeren Speisen.

Unsere Wünsche wurden erhört …

Bei der 6ten (fast windfreien) Regatta war die Hoffnung auf viel Wind für die letzte (Wander-Glühwein)Regatta für das Jahr 2016 geboren und diese erfüllte sich zur Freude der 6 angetretenen Besatzungen vollständig. Alle Teilnehmer kamen kenterfrei -trotz Windstärken um 4 bft mit teilweise kniffeligen Böen- wieder ans Ufer. Der Regen hielt sich über die Läufe hinweg zurück, so daß nur der Auf- und Abbau feucht vonstatten ging. An den Bojen hingegen gab es spannende Manöver, die teilweise für den Einlauf ausschlaggebend waren.

Erstmals konnten daher seit längerer Zeit auch ‘mal wieder 4 Wertungsläufe durchgeführt werden, bei denen sich die Laufzeiten durch den zunehmenden Wind jeweils von Lauf zu Lauf verbesserten. Die Abstände verkleinerten sich entsprechend und so kamen die Boote mehrfach -mit den Yardstick bewerteten Zeiten z.T. im Sekundentakt- im Ziel an.

Bei der abschließenden -leicht bayerisch angehauchten- Backschaft waren sich alle einig: dieser Wind stellte die Segler vor interessante Herausforderungen; aber genau dies macht Segeln aus und so wird unsere Freizeitaktivität zurecht als Segelsport bezeichnet.

Der Glückwunsch für den Wander-(Glühwein)Pokal geht an Gernot und Johannes.

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Keine optimalen Wetterbedingungen …

fanden die Teilnehmer bei der diesjährigen SBF Binnen Prüfung vor. Der Dauerregen verhinderte nicht, daß sie die erworbenen Kenntnisse darbringen konnten. Einen herzlichen Glückwunsch gibt es hierzu von der Vorstandschaft !

 

In diesem Jahr konnten somit der Sportbootführerschein Binnen der Segelsurfgrundschein und der Jüngstensegelschein des DSV erfolgreich an mehr als 20 Teilnehmer ausgehändigt werden.

 

Sparen wir den Wind für‘s Segel-Finale ?

Zur vorletzten Segel-Regatta bei sehr mäßigen Windverhältnissen fanden sich immerhin 10 (8*420er !!!) motivierte und teilweise übermotivierte Besatzungen mit zum Teil wechselnden Rudergängern ein. Zudem stand diesmal auch bei der Regattaleitung ein temporärer Wechsel an. Dies führte u.a. zu intensiven Diskussionen bzgl. des Regattaregelwerks, die mit allerlei Hilfsmitteln aufgelöst werden konnten.

 

Die Crews fuhren letztlich einen langen und einen kurzen Lauf und sprachen sich eindeutig gegen einen weiteren Lauf aus, so daß wir dann direkt zur 5-Frauen-Backschaft übergehen konnten, die zudem musikalisch sehr nett untermalt wurde.

 

Wir hoffen also auf viel Wind bei der letzten Regatta der Saison am 01.10., zumal auch noch nicht alle Entscheidungen bei unseren verschiedenen Wertungen (Vereinsmeister, Klassenwertung, Mannschaftswertung und Vorschoterwertung) für die Saison feststehen ! Also - ran an den See. 

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Erster Plattboden-Törn des WSSC

Die Idee:

mit einem klassischen niederländischen Plattbodenschiff die Friese Meren bzw. das IJsselmeer zu befahren, wurde im Frühjahr beim ersten Seglerstammtisch des WSSC geboren und nun -Anfang September- in die Tat umgesetzt.

Unsere kurze Mietwoche:

bei wirklich grandiosem Spätsommerwetter (blauer Himmel, 30 Grad und eine leichte Brise von 2-4 bft) probierten die 3 Teilnehmer erstmals das Segeln mit einem Plattboden-Typ „Lemsteraak“ aus und konnten in allen Belangen durchweg positive Erfahrungen mitnehmen.

Das gesamte Team des Vercharterers Heech by de Mar (Danke, Utie!!) war hilfreich und unkompliziert, das Material in einem ausgezeichneten Servicezustand, die Vorbereitung mit Infomaterial und Videosequenzen ist für Plattboden-Rookies vorbildlich, und die Segeleigenschaften dieses ca. 150 Jahre alten Konzepts mit Seitenschwertern, Gaffelsegel (35m²), Fock (20,5²), Klüver (12,2m²), Piek- und Klaufall bzw. Nagelbank waren für uns schlicht etwas Neues.

Leichte Hafenmanöver, flotte Fahrt, eingängige Segelmanöver und doch sehr stabil mit vergleichsweise wenig Krängung - so lassen sich die Eigenschaften unserer Lemsteraak 9.50 namens „Eline Vere“ (stammt nicht wie die Namensgeberin der Novelle aus dem 19. Jahrhundert, sondern wurde im 21. Jahrhundert gebaut) wohl am besten beschreiben. Trotz allem braucht es einige Muskel-Trimm-Arbeit am Dacron-Tuch und Feingefühl am schweren Ruder, um dem Schiff seine Grundschnelligkeit zu entlocken.

Die Törn-Route:

übernommen haben wir die „Eline Vere“ am Montag in Heeg und übernachteten „naturnah“ auf einer Insel im Hegemer Mar. Über De Fluezen ging es am Dienstag nach Stavoren, der ältesten Stadt in der Region Friesland. Von dort aus überquerten wir am Mittwoch das IJsselmeer nach Enkhuizen (lange reichste Stadt an der Zuidersee) und landeten am Abend wieder in Stavoren. Wir passierten kurz vor 20 Uhr die Johan-Friso-Sluis und lagern wieder vor der Koebrug im Stadthafen. Am Donnerstag ging es bei Wind von Ost erst unter Motor und anschließend unter Segel und hoch am Wind kreuzend wieder nach Heeg zurück. Am Freitag folgten das Ausklarieren und die Rückreise.

Unser Fazit:

es hat uns viel Spaß gemacht, uns dieser „älteren“ Segeltechnik zu nähern und wir sind uns sicher, daß dies nicht der letzte Törn gewesen sein wird - dus tot ziens …

Weitere Infos und Fotos gibt's auf dem nächsten Seglerstammtisch am 18.11.2016.

… besser geht’s kaum noch

Eine Segelregatta mit 9 Bootsbesatzungen, viiiiel Wind und nur ein paar Schönwetter-Tropfen.

Mit neuer „Zeitrechnung“ konnten also 3 Läufe wirklich ernsthaft gesegelt werden. Die anspruchsvollen Wind-Verhältnisse hat den Crews sehr viel abverlangt – so waren viele Surfer unterwegs, denen ausgewichen werden mußte, die ein oder andere Kenterung war dabei und es soll gerüchteweise tatsächlich Teilnehmer gegeben haben, die –nicht ganz sicher, ob sie schon fertig waren- sicherheitshalber noch `ne Extrarunde angefangen haben ;-) Die Regattaleitung hatte enge, spannende und sehr knappe Läufe zu bewerten und so waren die ersten 3 Crews am Ende nur durch einen Punkt getrennt !

Das Endergebnis lautete dann: Hans, Gernot + Sarah, Rolf + Roland, Heinz, Conni + Bernd, Tine + Alexa, Rainer + Julia, Mario, Walter.

Die 420er Wertung lautete: Gernot + Sarah, Rolf + Roland, Tine + Alexa, Rainer + Julia.

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420er Match-Race

Leider gab es am Sonntag schon ab 10 Uhr so wirklich gar keinen Wind. Dies schien auch so manchen Segler bzw. Vorschoter schon von der Anreise an den See abgehalten zu haben, denn ein Teilnehmerfeld wollte sich nicht so richtig aufbauen. Das Zuwarten und Hoffen änderte nichts. Es schien, als wären so ziemlich alle Götter des Windes wie Amun (Ägypten), Aiolos (Griechenland), Njörd (Kelten) Feng Bo (China), Vayu (Indien), Ehecatl (aztekisch), Hurakan (Maya), Aeolus (römisch) an der Ruderstrecke in Rio unterwegs …

Erst als wir schon offiziell die Regatta abgeblasen und auch die Rettungsinsel-Aktion verschoben hatten und gemütlich bei Kaffee und Kuchen zusammen saßen, kam doch noch etwas horizontale Bewegung in die Luft -leider zu spät für die diesjährige Spaß-Regatta !

So wurde der sonnige Sonntag zum Chillen, Grillen, Gitarre spielen, Männer-Kochrezepte-Austausch und weiteren wichtigen Themen genutzt.

Die Idee mit der Rettungsinsel wird nachgeholt - Informationen gibts auf der Page ...

Plattboden-Törn in Holland

Der WSSC organisiert für die aktiven Seglerinnen und Segler einen Plattboden-Törn in Holland.

Die Eckdaten:

- Ausgangspunkt: Heeg

- Zeitpunkt: Kurzwoche von Mo.12. bis Fr.16. September 2016

- max. 2 Plattbodenschiffe zwischen 9 und 11,50 m mit je max. 4 Pers.

- Revier: Friesische Binnengewässer, Ijsselmeer, evtl. Wattenmeer.

- Kosten: ca. 350 Euro pP, zzgl. Bordkasse (Diesel, Hafen/Brückengeld, Verpflegung)

 

Plattbodenschiffe sind traditionelle, dickbauchige Schiffe mit geringem Tiefgang und Seitenschwertern, auf denen schweresTauwerk zu bedienen ist und die im Wattengebiet trockenfallen können.

Wir bieten hier also keine Kaffeefahrt an, sondern erwarten aktive Mitarbeit im Team. Der Spaß am Segeln und das Erkunden der Friesischen Binnengewässer stehen im Vordergrund. Segelklamotte (für Küstenreviere) ist erforderlich, denn in Holland kann das schon mal regnen, im September. Es darf selbstverständlich auch an Bord gekocht werden. Die Schiffe sind komplett ausgestattet.

 

Weitere Informationen gibt's bei Gunda bzw. Hans.

Wenn Du mitsegeln möchtest, melde Dich bitte bis zum 18.07.2016 bei Gunda an. Bei Überbuchung ist der Eingang der Anmeldung bei Gunda relevant. Über die weiteren Modalitäten (Anzahlung, Fahrgemeinschaften, etc.) werden wir alle Teilnehmer, die sich diesen Törn nicht entgehen lassen wollen, rechtzeitig informieren. Vorab-Hinweis: damit die Anmeldung verbindlich wird, ist eine Anzahlung erforderlich, da die Charterkosten mit 50 % angezahlt werden müssen.

 

Wir freuen uns auf zahlreiche Emails von euch.

Gunda & Hans

 

Anbei ein paar Impressionen...

Erste Resultate der Schul-AG Segeln

Bereits 2015 wurde der Grundstein für die Kooperation des WSSC und der Mönchsbergschule St. Leon gelegt. Am Montag, den 18.07.2016 konnten jetzt endlich die ersten Früchte geerntet werden.

Alle Teilnehmer der Schul-AG, die sich bereits vorab intensiv mit der Segel-Theorie und Material- und Knotenkunde auseinandergesetzt hatten, waren am Montag angetreten, um vor dem Prüfungsausschuss des WSSC die Prüfung zum DSV-Jüngstensegelschein abzulegen.

Bereits während des Aufriggens des Optimisten wurden die theoretischen Kenntnisse erfolgreich abgefragt.

Anschließend konnten die Teilnehmer bei sehr warmem Sommerwetter und ca. 2 bft die praktisch erlernten Kenntnisse zeigen. Die Prüfungskommission konnte so allen Teilnehmern den DSV-Jüngstensegelschein ausstellen.

Beim anschließenden Grillen mit den Familien konnte der Erfolg standesgemäß gefeiert, sowie weitere Entwicklungsmöglichkeiten vorgestellt und besprochen werden.

So wird dieser schöne Sommertag nicht nur den Schülern sondern auch dem WSSC in guter Erinnerung bleiben.

Nach diesem Erfolg freuen wir uns schon auf die Segel-AG 2016/2017.

Wenig Wind - trotzdem Wunsch nach Regatta

Obwohl die Windstärke nicht den Regatta-Regeln entsprach, entschieden die  6 Skipper eine verkürzte Regatta zu segeln. Es war zwar etwas mühsam aber keiner musste paddeln und nur eine Crew hatte "DNF". Da die eingetragenen Vorschoter nicht anwesend waren, sind Leon und Dorian mitgesegelt.

Durch die Backschaft  wurde der Segeltag trotzdem erfolgreich beendet.

H.S.

Wo kein Wind, da kein Segeln...

… war der Kommentar einiger schaulustiger Mitglieder.

Die unerschrockenen Teilnehmer versuchten es halt einmal ohne Wind …

So wurden (bei 16,5 Grad Wassertemperatur) zumindest keine Kenterübungen vorgenommen.

Dies wird allerdings nicht in die erfolgreichsten Regatten des WSSC eingehen …

10 Bootsbesatzungen – einige behaupteten es handle sich um UFBs Unidentified flying Bobblemachines

trugen sich mit der Hoffnung, daß doch noch die ein oder andere Brise über den St. Leoner See streifen würde.

Nach einem zähen ersten Lauf versuchten wir sogar noch einen zweiten, der dann abgebrochen wurde –

Gott sei Dank waren die meisten Besatzungen nicht nur mit Rettungswesten, sondern auch mit Paddeln ausgerüstet. Damit war das Tagesergebnis gleich dem Ergebnis des ersten Laufes: Hans, Conni, Tobi, Walter, Gernot, Rainer, Rüdiger, Alexa, Mario, Rolf (DNF).

Dafür entschädigte uns die tolle –Just-In-Time- Backschaft für das fehlende Regatta-Feeling.

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SBF-Binnen: Meet & Greet

Als Auftakt zum zweiten Teil der diesjährigen SBF-Binnen Ausbildung trafen sich die „Azubis“ mit ihren „Ausbildern“ erstmals am See. Rolf zeigte ihnen zuerst einmal das Vereinsgelände und die Räumlichkeiten. Danach wurde ein 420er aufgeriggt und das Motorboot inspiziert.

Den Abschluß dieses netten Abends verbrachten wir bei Steak, Wurst und Salat in geselliger Runde.

Damit ist das praktische Üben am See freigegeben.

Ansegeln 2016

Zwischen end-1 bis mitt-4 bft, zwischen 5 und 9 Grad, zwischen blauem Himmel und Graupelschauern fand das Ansegeln statt und der April bot alles, was er so im Angebot hatte. 

Zum Ansegeln mit ein wenig besserem Wetter als beim Ansurfen fanden sich 8 Boots-Crews ein, darunter erstmals auch eine reine Frauen-Crew ! 

Der erste Lauf nahm dann wegen einer (Kiel-oben-tauch-schwimm-abschlepp-Aktion) ziemlich lange Zeit in Anspruch. Am Ende kam sogar der Speedy zum Einsatz, der etwas Zeit brauchte, bis er zu Wasser gelassen und -nach der Winterpause- wieder ans Laufen gebracht wurde.

Die nächsten 2 Läufe liefen dann ohne größere Komplikationen ab. Zum Abschluß gab es dann einen Feuertopf, der uns so richtig wieder aufwärmen konnte.

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